• Mittags mit Frauchen 1 Stunde unterwegs  – davon ewig lang auf meiner Lieblingswiese. Dort könnte ich den ganzen Tag mit Mäuseradar verbringen. Das geht so: Ich gehe kreuz und quer ganz selbstvergessen mit Rababer großen Ohren über die Wiese und horche nach Mäusen. Dabei schleiche ich oder stehe hochkonzentriert und völlig erstarrt da und horche. Dann kommt der erlösende Mäusesprung oder ich gehe weiter zur nächsten interessanten Stelle.

    Wo ist die maus?

    Ich höre was…

    Hier??

    Hier muss es sein…

    Ahhhh....

    dadada…!

    *RADAR*

    Oder doch woanders?

    Es ist jedenfalls sehr sehr schwer mich von dieser Wiese runterzukomplimentieren. Ich hätte dort noch stundenlang suchen können.

    Meine 3 Glücksmomente:

    1. Frühstück UND Abendessen Hirse, Rindfleisch und Lammdose mit Kartoffeln.

    2. Ausgiebige Mäusesuche auf der trocknen Wiese

    3. Endlich ist es KÜHL!

  • 31 Aug 2010 /  Dies und Das

    Hoshis Frauchen hatte meinem Frauchen geraten ein Glückstagebuch zu führen. Darin trägt man jeden Abend 3 Glücksmomente des vergangenen Tages ein. Mein Frauchen hatte aber bisher keinen einzigen Tag, an dem sie etwas hätte eintragen können, denn auch ich habe wieder Sorgen bereitet.

    So eiterten einige meiner Unterhautnahtfäden nach und nach wieder raus, obwohl die Wunden super verheilt sind. Und ich lahme ca. alle 4 Wochen wieder für ein paar Tage. Gerade leider auch wieder. Frown

    Aber heute endlich gibt es 3 Glücksmomente, die Frauchen eintragen kann:

    Sie kann wieder selbst das Emilmobil fahren, denn die rechte Hand kann wieder schalten. (an der linken Hand arbeiten wir noch)

    Sie kann wieder die Flexi halten und mit mir spazieren gehen.

    Ich liebe mein kleines Schuhchen

    Sie hat ein laktosefreies “Nutella” entdeckt! Die langen Jahre der Nutella-Abstinenz sind vorbei und Frauchen frisst isst gerade ein Brot nach dem anderen.

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  • 29 Aug 2010 /  Dies und Das

    Auch Emil ist nicht brav auf die Welt gekommen. Cool

    Klein Emil war der Meinung, dass man in entgegenkommende Autos und Radfahrer dringend bellend reinspringen sollte um sie zu stoppen. Je lauter das Objekt, umso lieber. Das ist natürlich ein Problem, denn wenn klein Emil mal ein großer 40Kg Emil geworden ist, dann würde dieses Verhalten nicht gerade Spaß machen. Dazu muss man wissen, dass es genetisch festgelegt ist, dass für den Hund ein sich frontal schnell näherndes Objekt ‘Gefahr’ bedeutet, er also eigentlich entweder mit Flucht oder Angriff reagieren “muss”.

    So bewaffnet man sich mit einer dicken Tasche Leckerlies und dem Clicker (Emil war schon auf den Clicker konditioniert), geht mit angeleintem Emilchen an eine vielbefahrene Strasse, in der es möglich ist, etwas Abstand zur Strasse einzuhalten. Bei uns gibt es da einen Grünstreifen zur Strasse, so konnte man die Annäherung an die Fahrzeuge gut dosieren.

    Emil wird nun so nahe an die Strasse herangeführt, dass er NICHT auf die entgegenkommenden Fahrzeuge reagiert. Emil läuft brav neben mir, Kommando “schau”(mich an)  kannte Emil: “click” und Belohnung dafür dass er mich anschaute und dem Verkehr keine Beachtung schenkte. Das macht man ein paarmal und geht näher an die Fahrbahn heran. So übt man immer weiter mit “schau” und nähert sich der Strasse. Emil lernte so: Es ist viel besser, Frauchen anzuschauen, als Objekte zu jagen. Das geht natürlich auch ganz ohne Clicker nur mit der Stimme, man lobt eben den Hund und gibt das Leckerli.

    Ganz wichtig in dieser Phase ist: Ich gehe nur so nahe an die Strasse heran, wie Emil es schafft, nicht auf die Fahrzeuge zu reagieren, ich ihn also NICHT strafen muss.

    Der Grundsatz dieser Methode ist: Belohne erwünschtes Verhalten – ignoriere unerwünschtes.

    Wichtig ist, dass man die Situation so gestaltet, dass der Hund das erwünschte Verhalten auch anbieten kann. Wäre ich also gleich in 2m Abstand zur Strasse mit klein Emil gelaufen, wäre der Reiz in die Autos zu springen für ihn zu hoch gewesen. Also gehe ich so weit von der Fahrbahn zurück, dass der Reiz ganz niedrig ist und schon bekommt man Zugang zum kleinen Hundehirn.

    All das habe ich mit Radfahrern, Pferden, Kühen, Inlinern, Joggern, kläffenden Hunden etc. geübt. Später habe ich kein “Schau” (mich an) mehr verlangt, sondern  Click und Belohnung langsam abgebaut. Heute reicht ab und an ein “soisserbrav” wenn Emil zum Beispiel trotz einer laut dröhnenden Harley brav weiter geht ohne sie zu aufzufressen. Die Rute geht trotzdem noch hoch und sein Blick zur Harley spricht Bände, aber dabei bleibt es dann auch.

    Auch mit unangenehmen Hundebegegnungen habe ich genau so geübt, allerdings gibt es Hundefeinde, da braucht Emil 3m Abstand und welche, da braucht er 10m Abstand um ruhig daran vorbeizugehen. Dafür bleibt Emil auch ruhig und die anderen Hunde drehen an der Leine völlig ab obwohl – oder gerade weil? -  sie von ihren Besitzern beim Anblick von Emil bestraft werden.

    Es ist aber garantiert nicht mit 2 Wochen üben getan, und es gibt auch Rückschläge. Aber anstatt den Hund zu strafen, wenn es mal einen Rückschlag gab, hab ich mir lieber an die eigenen Nase gefasst und gesagt: Du hättest besser auf ihn achten sollen, er war mit dieser Situation überfordert.

    Aber soooo perfekt muss Emil auch nicht sein, das wäre ja langweilig.

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  • 28 Aug 2010 /  Dies und Das

    In einer homöopatischen Anamnese in der es um Emils Gesundheit ging, wurde mir folgende Frage gestellt:

    “Wie reagiert Emil auf Strafe?”

    Mmmmhhh, grübel, nachdenk…

    “Kann ich nicht sagen, Emil wird nicht von mir gestraft.”

    Verblüfftes Augenbrauen hochziehen des Fragenden.

    “Strafen sie ihn etwa nicht, weil er sie dann angreift?”

    “Ääääh, Emil würde mich nie angreifen! Es gibt einfach keinen Grund ihn zu strafen. Außer einem ‘nein’ und einem ‘ey’, wenn er mal etwas überdreht, gibt es bei uns keinerlei Strafe. ”

    “Ok, gut.” *stirnrunzel*

    Wahrscheinlich bin ich jetzt in die Wattebauschwerfer-Schublade gerutscht. Cool Egal.

    Emil tut einfach nichts wofür man ihn strafen könnte.

    Straft ihr eure Hunde? Wenn ja, für was und wie?

    emildicknase

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  • 22 Jul 2010 /  Dies und Das

    wasserschüsselbad

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