• 31 Mai 2007 /  Dies und Das

    Die Grannenzeit hat angefangen. Das ist für mich und Frauchen eine schlimme Zeit, denn Grannen sind viel gefährlicher als viele Menschen wissen.

    Auf unserem täglichen Weg gibt es viele Stellen, wo diese gefährlichen Monster wachsen. Gleich bei mir um die Ecke begegnen sie mir jeden Morgen.

    Nicht mal mehr schnuppern darf ich da, denn diese Biester krabbeln in die Ohren und in die Nase, wenn man nicht aufpasst. Bei meinem Vorgänger Voltaire musste mal eine Granne aus dem Trommelfell gezogen werden. Das hat dem armen Voltaire damals sehr sehr weh getan und er wollte danach niemanden mehr in seine Ohren schauen lassen.

    Auf dem Boden liegen die Grannen auch und warten auf meinen strubbeligen Füsse, denn sie wollen sich zwischen meine Zehen setzen und in meine Füsse wandern.

    Dort verursachen sie schwere Entzündungen, die sehr weh tun. Wenn man ganz großes Pech hat, wandern sie bis in das Schultergelenk.

    Obwohl mein Frauchen jeden Tag meinen Füsse absucht und auch das Fell zwischen meinen Zehen kurz schneidet, ist vor zwei Jahren so eine Granne zwischen meine Zehen rein geflutscht, auch der TA hat sie nicht mehr gefunden.

    14 Tagen später ist sie 20cm weiter oben aus meinem Bein hinten wieder rausgekommen. Aufeinmal hat es unterwegs gepickst, das hat ziemlich weh getan und Frauchen hat dann eine kleine Spitze an meinem Bein gefühlt. Zuhause hat sie dann eine Pinzette genommen und die ganze Granne aus meinem Bein wieder rausgezogen. Die Tage vorher bin ich die ganze Zeit mit so einem roten Verband rumgehinkt. Als die Granne endlich draussen war, waren wir alle erleichtert.

    Ich hatte auch schon Grannen im Auge oder in der Achselhöhle. Die hat Frauchen gefunden, bevor sie richtig Ärger machen konnten. Dann muss ich immer ganz still halten und sie rausziehen lassen.

    Macht also einen großen Bogen um diese Monster!

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  • 31 Mai 2007 /  In Memoriam

    Quina hat diese Welt verlassen.

    Quina war eine Schäferhündin, die nicht mehr richtig laufen konnte. So lag sie im Tierheim und niemand wollte sie mehr haben. Dorthin kamen zwei liebe Menschen, die Quina gerettet haben. Bei diesen beiden Menschen und ihren beiden Hunden erlebte Quina noch ein schönes, letztes Jahr. Oft haben wir uns gefreut über die tollen Berichte, als es Quina besser ging und sie in ihrem Rolli durch die Gegend rannte. Ihre neuen Besitzer haben die Hoffnung, trotz vieler Rückschläge, nicht aufgegeben. Aber sie haben auch erkannt, wann man loslassen muss.

    Wir werden ihre Geschichten vermissen.

  • 30 Mai 2007 /  Notfelle

    Amy ist zwischen 11 und 13 Jahren alt und unkastriert.
    Ihr Herrchen möchte sie nicht mehr haben. Momentan ist sie auf einer Pflegestelle, dort muss sie dringend weg.

    Daher sucht Amy dringend ein neues Zuhause, wo sie als Einzelhund oder Zweithund ihren Lebensabend verbringen darf.

    Amy ist noch fit, agil und hört sehr gut auf die gängigen Befehle wie Sitz, Platz, Fuß. Man merkt ihr das Alter nicht an.
    Wer kann dieser Briarddame ein warmes Plätzchen im Haus anbieten?


    Weil es so viele Briards gibt, die in Not geraten sind, existiert eine extra Vermittlungsstelle: Briard in Not

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  • 29 Mai 2007 /  Notfelle

    Roki braucht einen Platz.

    Roki kommt aus Ungarn aus einer Tötungssation.

    Er wurde von Tierschützern gerettet, braucht aber jetzt einen Platz in Deutschland, auf dem er wenigstens vorübergehend bleiben kann. Bitte leitet Rokis Hilferuf weiter, damit viele Menschen von ihm erfahren und er nochmal ein schönes Leben führen kann.

  • 29 Mai 2007 /  Bogenschiessen

    …. zu verstehen, dass ich nicht hinterherlaufen darf, wenn mein Herrchen seine Pfeile holt. Außerdem soll ich mich nicht immer so wahnsinnig freuen, wenn er wieder zurückkommt. Aber ich finde es immer wieder sehr toll, wenn mein Herrchen auf mich zugeht, mich zerreisst es dann fast vor Freude. Egal ob Herrchen 10 mal wiederkommt oder 20 mal, ich freue mich wie verrückt und schmeisse Frauchen manchmal fast von der Bank.

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