Frauchen ist über mein Verhalten, das ich bei Hundebegnungen so an den Tag lege, manchmal total platt.
Es gibt Hunde in unserem Revier, die kenne ich schon ewig. Wenn es Freunde sind, dann ignoriere ich die oft. Das sieht dann so aus, dass ich zum Teil ganz nah an denen vorbeigehe, ohne auch nur hinzuschauen. Frauchen denkt dann, dass ich wohl denen “Ich habe keine Zeit” signalisiere. Manchmal schauen die Hunde ganz komisch, wenn ich in einem halben Meter Abstand vorbeigehe und sie nicht mal anschaue.
Sowas kann mir auch unterwegs mit fremden Hunden passieren, vor allem mit fremden, kleineren Rüden. Wir schauen uns vor der Begegnung von weitem an und beschliessen irgendwie beide, dass wir uns einfach nicht sehen. Frauchen hatte noch nie einen Hund, der sich so verhalten hatte und kann es manchmal gar nicht fassen.
Dann gibt es wieder Tage, da muss ich meine Freunde unbedingt begrüßen. An diesen Tagen habe ich dann wohl nichts Besseres vor, und lasse mich dazu herab, ein wenig Smalltalk zu halten. Aber nur kurz, dann gehe ich wieder meiner Wege.
Natürlich gibt es auch Hunde, da muss ich immer unbedingt hin, Nova, Jessie oder Sam. Dann lege ich mich einfach hin, und Frauchen hat null Chance mich in eine andere Richtung zu bewegen. 40 Kilo Briard können sehr sperrig und schwer sein. :cool1_tb:
Natürlich gibt es auch Hundebegnungen, die nicht so harmonisch ablaufen. Große, fremde und provokante Rüden z. B. mag ich überhaupt nicht. Aber Frauchen sorgt dafür, dass man diese Antipathie lösen kann, indem man solchen Hunden aus dem Weg geht. Naja, und über mein Border-Collie-Syndrom hab ich ja schon berichtet.
Kleine Fußhupen-Kläffer kann ich wunderbar ignorieren. Das findet Frauchen ganz klasse. Je lauter die Kläffen, desto besser kann ich die links liegen lassen.