Ich bin gerade etwas geschockt, wieviele Menschen es noch gibt, die ihren Hund unter Gewaltanwendung erziehen. Karina hat dazu einen wichtigen Artikel verfasst, der auch unsere Meinung voll vertritt. Emil ist völlig ohne körperlich Strafe und mit sehr viel positiver Bestärkung erzogen worden. Was aber nichts mit antiautoritärer Erziehung zu tun hat, Emil kennt sehr wohl die Auswirkung von Konsequenz. Er hat noch niemals wegen interner Rangordnungsproblemen aufbegehrt, warum auch? Wir zeigen ihm täglich, dass wir für ihn da sind und er immer volles Vertrauen zu uns haben kann. Jede Gewalteinwirkung würde diese Vertrauensbasis belasten.
Wer sich etwas näher mit dem Thema Hundeverhalten und Kommunikation Hund-Hund sowie Hund-Mensch befassen will, dem empfehle ich diese Buch: Dr. med.vet Barbara Schöning: Hundeverhalten.
In dem Buch werden die einzelnen Entwicklungsphasen eines Welpen beschrieben und es erklärt die Problematiken, die in dieser Phase auftreten können und wie sie zu behandeln sind.
Das Buch befasst sich auch mit den Themen Rangordnung, territoriales Verhalten, Ausdrucksverhalten, Aggression und Spielverhalten. Die Autorin räumt auf mit alten Triebtheorien und erläutert die neue Lernbiologie.
Es handelt sich um ein leicht zu lesendes Buch, welches Grundlagenwissen verschafft. Es hilft dem Menschen die oft im ersten Ansatz unverständliche Reaktionen des eigenen Hundes zu verstehen und in Zukunft zu beeinflussen.











