Diese Frage hab ich mir vor einiger Zeit gestellt. Kann man der Welt zumuten hier über Krankheiten beim Hund zu lesen? Wollen unsere Leser nur lustige Emil-Geschichten, oder sollen wir sie auch an den Schattenseiten in Emils Leben teilnehmen lassen?
Wir haben beschlossen, dass wie nicht zu den Briardbesitzern gehören wollen, die so tun, als hätten die Briards keinerlei gesundheitlichen Probleme. Diese Hunderasse muss wohl erst erfunden werden. Aber wir müssen ja keine Welpen oder Deckeinsätze verkaufen, also können wir auch ehrlich sein. 
Jeder, der sich einen Hund ins Haus holt, muss damit rechnen, dass der Hund früher oder später auch mal zum Tierarzt muss. Das kann auch schnell sehr teuer werden, Beas Magendrehung hat uns damals ungefähr den Welpenpreis gekostet. Der Kreuzbandriss unsere Voltaires immerhin den halben Welpenpreis. Beas letzte 4 Lebensjahre ungefähr einen Kleinwagen. Da nützt alle Rassehundezucht und alle Züchter-Versprechen nichts, kein Hund ist vor Krankheiten gefeit.
Es gibt Briard-Züchter, die Emils Blog als “Schande” für die Briardzucht sehen (nicht Emils Züchterin!), weil hier offen über Emils gesundheitliche Probleme geschrieben wird. Und das, obwohl es sich bei Emils schweren Krankheiten (Trigeminusneuropathie) noch nicht mal um rassetypische Krankheiten handelt. Sollen diese Züchter ihren Welpenerwerbern weiterhin die Geschichte vom gesunden, rustikalen Hütehund erzählen, der er meiner Meinung nach schon längst nicht mehr ist.
Die Rückmeldung von mittlerweile drei Hundebesitzern, deren Hunde auch an der Trigeminusneuropathie erkrankt sind, haben uns gezeigt, es war der richtige Weg! Emils Geschichte und der Verlauf der Krankheit hat ihnen Mut gemacht, und unter anderem auch geholfen die richtigen Diagnostiker zu finden.