Wenn man erst mal selbst in der Diagnostik mitten drinsteckt, dann merkt man, wie man quasi in einen Strudel ärztlicher Leidenschaften hineingezogen wird. Dabei geht es einem immer schlechter und schlechter, weil einem von den Ärzten auch noch alle möglichen Diagnosen vor Augen gehalten werden – so wurde bei mir unter anderem aktuell laut Überweisung nach “Knochen Filiae” gesucht. Ich wollte wissen, was diese Formulierung bedeutete und gab sie in Google ein – danach fühlte ich mich bis zum Tag dieser Untersuchung (eine Woche!) noch viel kränker als vorher. 
Gefunden hat man NICHTS. 
Einen sehr treffenden Beitrag zu diesem Thema habe ich hier gefunden: Krank durch Diagnose
Man sucht die Diagnose bei mir immer noch, aber ich glaube, sie werden sie auch nach mehreren gefühlten Litern Blut, welches sie mir wöchentlich abzapfen, nicht finden. Ach ja, ich hatte früher schreckliche Angst vor Blutabnahmen… die Zeiten sind vorbei, man gewöhnt sich wirklich an ALLES.
Ein dickes Lob an meine leidtragenden Mitbewohner:
Emil ist wirklich der allerbeste, verständnisvollste, braveste und anpassungsfähigste Briard der Welt.
Und um den wirklichen Helden in der Geschichte nicht zu vergessen:
Das Emil-Herrchen ist das allerbeste Emil-Herrchen der Welt. 












