• 3. Oktober 2012 /  Buchtipps

    Was Hunde wirklich denken: KLICK

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  • 8. September 2011 /  Buchtipps

    Es gibt tatsächlich Hundezüchter, die haben sich anscheinend noch nie so richtig mit der Forschung über Hundeverhalten befasst, für die ist Kynologie wahrscheinlich die Wissenschaft der kühnen Künste… und von Feddersen-Petersen, Bloch und Ganßloser haben die noch nie etwas gehört.

    Da wird doch tatsächlich dazu geraten, den heissgeliebten männlichen Welpen/Junghund (der ab und an nicht so will wie er soll) mal so richtig zusammenzufalten, damit er früh weiß, dass er der Schwächere ist. Arme Rüden dieser Welt …  Glauben ihr Schlaumeier denn allen Ernstes, wir Hunde merken nicht, dass wir größer und stärker werden???

    Haben denn Menschen, die solche schrägen Tipps geben, schon mal erlebt, dass ein körperlich deutlich schwächerer Hund einen anderen dominiert? Die sind mal herzlich zu mir auf den Bogensportplatz eingeladen, denn dort muss ich – 42 Kilo geballte Briard-Manneskraft – mir immer von 5 Kilo und 16 Jahre alter Yorkie-Mix Dame sagen lassen, wo es lang geht. Da fällt mir auch die leider verstorbene, einäugige, 3 Kilo Chihuahua Dame Krümel ein, die mich früher immer voll im Griff hatte:

    krümel (6)

    Man sollte seinem Hund , egal wie alt er ist, mit Respekt und Vertrauen gegenüber treten.  Behandelt man seinen Junghund in der sensiblen Phase nämlich mit Gewaltmassnahmen, dann muss man sich nicht wundern, wenn einem der eigenen Hund im Leben nie wieder vertraut – und sich eventuell vor lauter Angst dann auch noch richtig wehrt. Er hat ja schliesslich gelernt, mit Gewalt und Aggression zu leben, also wendet er sie selbst auch an.

    Wer sich etwas näher mit der Materie befassen will, dem empfehle ich folgende Bücher:

    Das Alphasyndrom

    Die Pizzahunde

    Hundeverhalten

    Leider gibt es immer noch keine Berufsausbildung und erforderliche Lizenz, die man benötigt, um Hunde zu züchten.

    PS: Ich habe Emil noch nie zusammengefaltet, und ich bin mir auch sicher, dass Emil weiß, dass er der körperlich Stärkere von uns beiden ist. Emil hat schon als Welpe panisch reagiert, wenn man ihn irgendwie zwanghaft festhalten wollte. Also war ich schon früh gefordert, mir Strategien zu überlegen, bei denen Emil freiwillig stillhält. Nur SO war es möglich, über Jahre die vielen schmerzhaften Wunden zu pflegen, ohne Emil dabei je mit Kraft festzuhalten. Ein Dentastix machts möglich. Wink

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  • 7. Februar 2011 /  Dies und Das

    …braucht Puderzucker!

    P1010116

    Wir schliessen uns Dixies Kampagne an und erhöhen auf 2 zwei plus ein paar virtuelle Wattebäusche.

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  • 29. August 2010 /  Dies und Das

    Auch Emil ist nicht brav auf die Welt gekommen. Cool

    Klein Emil war der Meinung, dass man in entgegenkommende Autos und Radfahrer dringend bellend reinspringen sollte um sie zu stoppen. Je lauter das Objekt, umso lieber. Das ist natürlich ein Problem, denn wenn klein Emil mal ein großer 40Kg Emil geworden ist, dann würde dieses Verhalten nicht gerade Spaß machen. Dazu muss man wissen, dass es genetisch festgelegt ist, dass für den Hund ein sich frontal schnell näherndes Objekt ‘Gefahr’ bedeutet, er also eigentlich entweder mit Flucht oder Angriff reagieren “muss”.

    So bewaffnet man sich mit einer dicken Tasche Leckerlies und dem Clicker (Emil war schon auf den Clicker konditioniert), geht mit angeleintem Emilchen an eine vielbefahrene Strasse, in der es möglich ist, etwas Abstand zur Strasse einzuhalten. Bei uns gibt es da einen Grünstreifen zur Strasse, so konnte man die Annäherung an die Fahrzeuge gut dosieren.

    Emil wird nun so nahe an die Strasse herangeführt, dass er NICHT auf die entgegenkommenden Fahrzeuge reagiert. Emil läuft brav neben mir, Kommando “schau”(mich an)  kannte Emil: “click” und Belohnung dafür dass er mich anschaute und dem Verkehr keine Beachtung schenkte. Das macht man ein paarmal und geht näher an die Fahrbahn heran. So übt man immer weiter mit “schau” und nähert sich der Strasse. Emil lernte so: Es ist viel besser, Frauchen anzuschauen, als Objekte zu jagen. Das geht natürlich auch ganz ohne Clicker nur mit der Stimme, man lobt eben den Hund und gibt das Leckerli.

    Ganz wichtig in dieser Phase ist: Ich gehe nur so nahe an die Strasse heran, wie Emil es schafft, nicht auf die Fahrzeuge zu reagieren, ich ihn also NICHT strafen muss.

    Der Grundsatz dieser Methode ist: Belohne erwünschtes Verhalten – ignoriere unerwünschtes.

    Wichtig ist, dass man die Situation so gestaltet, dass der Hund das erwünschte Verhalten auch anbieten kann. Wäre ich also gleich in 2m Abstand zur Strasse mit klein Emil gelaufen, wäre der Reiz in die Autos zu springen für ihn zu hoch gewesen. Also gehe ich so weit von der Fahrbahn zurück, dass der Reiz ganz niedrig ist und schon bekommt man Zugang zum kleinen Hundehirn.

    All das habe ich mit Radfahrern, Pferden, Kühen, Inlinern, Joggern, kläffenden Hunden etc. geübt. Später habe ich kein “Schau” (mich an) mehr verlangt, sondern  Click und Belohnung langsam abgebaut. Heute reicht ab und an ein “soisserbrav” wenn Emil zum Beispiel trotz einer laut dröhnenden Harley brav weiter geht ohne sie zu aufzufressen. Die Rute geht trotzdem noch hoch und sein Blick zur Harley spricht Bände, aber dabei bleibt es dann auch.

    Auch mit unangenehmen Hundebegegnungen habe ich genau so geübt, allerdings gibt es Hundefeinde, da braucht Emil 3m Abstand und welche, da braucht er 10m Abstand um ruhig daran vorbeizugehen. Dafür bleibt Emil auch ruhig und die anderen Hunde drehen an der Leine völlig ab obwohl – oder gerade weil? -  sie von ihren Besitzern beim Anblick von Emil bestraft werden.

    Es ist aber garantiert nicht mit 2 Wochen üben getan, und es gibt auch Rückschläge. Aber anstatt den Hund zu strafen, wenn es mal einen Rückschlag gab, hab ich mir lieber an die eigenen Nase gefasst und gesagt: Du hättest besser auf ihn achten sollen, er war mit dieser Situation überfordert.

    Aber soooo perfekt muss Emil auch nicht sein, das wäre ja langweilig.

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  • 28. August 2010 /  Dies und Das

    In einer homöopatischen Anamnese in der es um Emils Gesundheit ging, wurde mir folgende Frage gestellt:

    “Wie reagiert Emil auf Strafe?”

    Mmmmhhh, grübel, nachdenk…

    “Kann ich nicht sagen, Emil wird nicht von mir gestraft.”

    Verblüfftes Augenbrauen hochziehen des Fragenden.

    “Strafen sie ihn etwa nicht, weil er sie dann angreift?”

    “Ääääh, Emil würde mich nie angreifen! Es gibt einfach keinen Grund ihn zu strafen. Außer einem ‘nein’ und einem ‘ey’, wenn er mal etwas überdreht, gibt es bei uns keinerlei Strafe. ”

    “Ok, gut.” *stirnrunzel*

    Wahrscheinlich bin ich jetzt in die Wattebauschwerfer-Schublade gerutscht. Cool Egal.

    Emil tut einfach nichts wofür man ihn strafen könnte.

    Straft ihr eure Hunde? Wenn ja, für was und wie?

    emildicknase

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  • 15. April 2008 /  Buchtipps

    Frauchen hat da was äußerst Lesenswertes zum Thema Hundeerziehung gefunden.

    Es ist ziemlich viel Stoff, aber es ist eine sehr interessante Sichtweise und wird sicher auch bei einigen Hundehaltern für manchen Aha-Effekt sorgen.

    Einführung

    Baustein 1

    Baustein 2

    Baustein 3

    Baustein 4

    Baustein 5

    Baustein 6

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  • 28. März 2008 /  Dies und Das

    Hoshi lernt gerade das Fuss-gehen per Leckerli ohne den doofen Leinenruck.

    So hab ich das auch gelernt.

    Fuß ist schon mal auf der linken Seite, also gibt es rechts kein Leckerli, wenn Frauchen “Fuß” gesagt hat. Hier hat sie aber “Emil guck hier” gesagt um das Bild auf der rechten Seite zu knipsen, also gabs auch ein Leckerli, denn ich habe sie angeschaut.

    Dann kam das Wort “Fuß” und schon wechsele ich auf die linke Seite, denn ich kann das.

    Dann kommt “fein” oder “click” und mein Leckerli.

    fus4.JPG

    Ab und an muss ich aber natürlich auch schauen wo ich hinlaufe, bin ja ein intelligenter Hund ohne Kadavergehorsam.

    fus5.JPG

    Und dann wieder Frauchen anschauen, denn dann gibts was.

    fus6.JPG

    Frauchen funktioniert einfach klasse, hab ich echt gut hinbekommen, oder?

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  • 2. Dezember 2007 /  Suchwörterstatistik

    Nun auch von uns die unvermeidliche Suchwortstatiatik. Danke Google Analytics diesmal nach Häufigkeit der Suchwörter:

    Rang 1: trigeminus neuropathie emil

    Dies ist sowieso unser Highlight was Seitenzugriffe, Kommentare und die Suchstatistik betrifft. Wir freuen uns aber, anderen Betroffenen mit unserem Blogbeitrag Mut machen zu können. Ich habe die Lähmung gut und ohne Nachwirkungen überstanden, die Muskeln am Kopf haben sich deutlich erholt, die Augen sind wieder kugelrund und mein Appetit ist besser als je zuvor.

    Rang 2: Briard

    Gehört sich ja auch so für einen Briardblog.

    Rang 3: Emil.li

    Rang 4: Briard mit Frauchen

    Da seit ihr hier völlig richtig!

    Rang 5 + 6: Emil und Emils Blog

    Rang 7: heimlich unterm rock geschaut

    Soso, dieser Suchbegriff begleitet uns jetzt aber schon seit Monaten. Aber hier gibts keine heimlichen “unterm-Rock-Fotos”, vergesst es!

    Rang 8: hunde gif briard

    Tut mir leid, zum Mitnehmen gibts hier nix, die Fotos gehören alle uns.

    Rang 9: hundeerziehung

    Naja, soviel darüber findet man hier nicht, denn Frauchens Hundeerziehungs-Methode ist speziell auf mich persönlich ausgerichtet. Da ich so ein braver und lieber Kerl bin und quasi schon wohlerzogen auf die Welt gekommen bin, :innocent1_tb: können wir da nicht viel zum Thema beitragen.

    Rang 10: unter dem rock geschaut

    Dazu sag ich jetzt mal lieber nix!

    Die kuriosesten Wörter waren: verbeten von krankheiten, mistel geocache, Hasenkrallen schneiden, der alte sam und was könnte es auch sonst sein: unterm rock gesehen.
    :furious_tb:

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  • 27. November 2007 /  Dies und Das

    Frauchen und ich kommen vom Morgenspaziergang zurück. Wir hören schon von weitem eine laute Schreierei, dachten, da wären sich irgendwelche betrunkenen Typen am anbrüllen. Aber nein, zwei Hundebesitzer stehen zusammen, ein Golden (7 Monate) eine Labbi-Hündin (4 Monate). Die Hunde spielen beide 2m neben  der Strasse an der kurzen Flexi. Soweit das überhaupt möglich ist.

    Wir haben diese beiden Hunde noch nie abgeleint im Feld laufen gesehen. Der Mann, der die jungen Labbi Hündin an der Leine hat, schreit sie dauernd unheimlich laut und böse an, als ob sie schwerhörig wäre: “Es reicht jetzt, jetzt hör mal auf, sitz, lass das, komm mal her, aus, aus.” Ich kenne diese kleine Hündin, sie ist sehr wild und ich mag deswegen auch nicht gerne mit ihr spielen, was ja wegen der Flexi-Leine auch gar nicht richtig geht. Aber warum man die so böse anschreien muss, verstehe ich auch nicht.

    Frauchen und ich wechseln lieber mal die Strassenseite, weil weder sie noch ich solche bösen und lauten Männer leiden können. Der Mann reisst an der Leine rum, schreit weiter die kleine Hündin an. Diese schaltet auf Durchzug und schaut sehnsüchtig zu mir rüber, sie ist es wohl schon lange so gewohnt.

    Als wir in unserem Garten angekommen sind, hören wir den Mann wieder laut schreien. Die Labbi-Hündin ist wohl abgehauen. Wir hören, wie er ihren Namen ruft und laut und böse schreit: “Sitz, komm her, sitz”. Seine Stimme entfernt sich, da die Hündin wohl nicht zurückkommt. Warum sollte sie auch zu so einem brüllenden Typen zurück kommen?

    Frauchen ist wütend und traurig, weil sich immer wieder Leute Hunde anschaffen, die nicht den blassesten Schimmer von Hundeerziehung und Hundebedürfnissen haben.

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