• 23. August 2011 /  Ernährung

    HIER NICHT!

    Immer wieder liest man gute Ratschläge, die sagen, man solle Welpen oder Junghunden, die ihr tolles Trockenfutter morgens früh im Napf verweigern, den Futternapf wegnehmen und abends wieder hinstellen. Viele Hundehalter halten das dann drei Tage durch und der Hund wird irgendwann nachgeben, weil er so hungrig ist das er selbst diese ekelhaften Pellets frisst – wahrscheinlich würde er, so hungrig wie er dann ist, auch Pappe fressen.

    Ich werde dann an meine Kindheit erinnert, in der ich ewig lange vor Sauerkraut saß und ich es eher wieder ausgewürgt hätte als runter hätte schlucken können. Ein Glück, musste ich nicht drei Tage vor dem kalten Sauerkraut sitzen, sondern man wurde vorher einsichtig, dass ich eben kein Sauerkraut mag.

    Warum sollte ich also meinen Hund zwingen, etwas zu essen, was er nur bei größter Hungersnot in sich hinein zu stopfen vermag? Nur weil etwa die tolle Hundefutterindustrie uns weissmachen will, das dass das Nonplusultra der Hunde-Ernährung ist?

    Mit Emil erging es mir genauso, das tolle Eukanuba fand er nach zwei Tagen hier schon nicht mehr essbar, da der Futterneid gegenüber den anderen Welpen weggefallen ist. Außerdem kratzte er sich wie verrückt und sein Fell sah ziemlich struppig aus. So beschloss ich, erstmal die Trocken-Futtermarke zu wechseln. Der Juckreiz hörte  zwar auf, aber die Haufen wurden einfach riesig und weich. So stieg ich nach einiger Zeit auf Fleischdosen um, auf Kartoffeln, auf gekochtes Gemüse, auf selbst gekochtes Fleisch, auf rohes Fleisch, auf Knochen – einfach all das, was ein Hund gerne frisst. Und siehe da, ihm schmeckte sein Futter auf einmal. Auch heute gibt es mal Fleischdose, mal Trofu (getreidefrei)  und viel selbst Gekochtes, man kann aber deutlich sehen, dass der Genuss bei dem selbstgekochten Fleisch deutlich höher ist als bei jeglicher Fertigkost.

    Nein, ein Hund wird nicht Futter-problematisch durch diese Art des fütterns, meiner Meinung nach ganz im Gegenteil, der Hund lernt zu fressen was ihm bekommt. Ich hatte nämlich einmal die Erfahrung gemacht, dass ich Nudeln untergemischt hatte, so das Emil sie nicht heraus sammeln konnte, was prompt zu Durchfall führte. Ganz nebenbei haben wir festgestellt, dass Emil Getreideprodukte nicht gut verträgt. Er hat im Gegensatz zu meinen anderen Hunden nie eine Scheibe Brot angerührt, weder Brötchen noch Nudeln freiwillig gefressen. Auch Fisch lehnt Emil kategorisch ab. Seit wir uns daran halten, genau das zu füttern, was Emil auch mag, sind Verdauungsprobleme eine absolute Seltenheit geworden. Was gibt es Schöneres, einen zufrieden schmatzenden Hund dabei zuzusehen, wir er den letzten Krümel aus seiner Futterschüssel ausleckt und nach ‘mehr’ fragt?

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  • 14. Januar 2011 /  Ernährung

    Wir wurden ja von dem Tierarzt, den wir im Herbst konsultierten,  zur Futterumstellung überredet. Das Argument: “Wenn sie ihren Hund 4 Tage hungern lassen hinkt der nicht mehr!” klingt mir jetzt noch in den Ohren. Da wir uns auf 4 Tage hungern nicht einlassen wollten, haben wir uns für die Soft Variante entschieden und Emils Ernährung sofort auf das empfohlene Trockenfutter (plus Zusätze) umgestellt. Auch wenn ich kein Freund von Trockenfutter bin, wenn Emil damit besser läuft – dann sollte es mir recht sein.

    Es handelte sich um 2/3 des Futters Care-Pack der Firma Vetconcept und 1/3 des Pressfutters 5 Elemente (Eigenmarke des Tierarztes). Dazu noch einige TA Hausmarken Zusätze.

    Care Pack ist ein Eiweiss und Fett reduziertes Extruder-Futter zur Gewichtsreduzierung. Das Pressfutter 5 Elemente sieht identisch aus wie viele andere Pressfutter auf dem Markt.

    Unser Fazit:

    Die Kotmengen waren unvergleichlich hoch, bis zu 5 mal am Tag UND Nachts musste Emil raus. Vor allem als wir versuchten, wie vorgeschlagen, den Pressfutteranteil anzuheben, glichen Emils Haufen denen eines Ponys.

    Emil hatte durch die Futterumstellung des täglich genau abgewogenen “Abnehmfutters” 3 Kilo zugenommen, die wir gerade mühsam wieder abspecken.

    Emils Fell wurde harsch und trocken, sein Körpergeruch veränderte sich sehr zum positven. Das wäre dann aber auch der einzige positve Effekt der Futterumstellung. Da Emil zu gleichen Zeit aber auch eine relativ lange Antibiotika Behandlung mit einem speziellen Hautantibiotikum bekam, könnte es sogar sein, dass dieses Medikament die Hautflora reguliert hatte und das Futter im Endeffekt doch gar nichts mit der Veränderung zu tun hat.

    Die Atherome/Akanthome wachsen nach wie vor gut und reichlich.

    Nachdem ich die Analysedaten in meine Ernährungsdatenbank eingegeben habe, musste ich aber feststellen, das das Care Pack den Eiweissbedarf nicht abdeckt. Es ist also meiner Meinung nach nicht zur Dauerfütterung geeignet.

    Das Lahmen nach Belastung ist schlimmer als vorher. Emil ist momentan dauerhaft auf Schmerzmittel gesetzt. In dieser Beziehung können wir die Futterumstellung als komplett gescheitert ansehen.

    Außerdem habe ich mich sehr gewundert, dass Emil so extrem ruhig und teilweise auch traurig wirkte. Darüber habe ich dann etwas im Netz geforscht und folgendes Protokoll eines Vortrages von Dr. Udo Gansloßer gefunden: Klick

    Dort kann man nachlesen: Mais macht Hunde depressiv.

    Was ist wohl der Hauptbestandteil vom Care-pack? Genau: Mais!

    Wir lassen das Care-Pack gerade auslaufen und Emil bekommt nun getreidefreies Wolfsblut Trockenfutter. Weiterhin bekommt er aber auch einen Anteil gekochtes Fleisch mit Hirse und Fleischdose  dazu gemischt. Bisher bekommt ihm das gut und mit etwas Disziplin hat er auch bald wieder sein Ideal-Gewicht erreicht.

    Man kann eben doch nicht alles über die Ernährung regulieren, auch wenn man es immer wieder propagiert, wird es deswegen nicht wahrer…

    schneejan3

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  • 6. Juni 2009 /  Ernährung

    Auf Wunsch einer einzelnen Dame nun ein Bild von meinem heutigen Frühstück. Es gab natürlich Putenfleisch Big Smile mit Hirse und Karotten.

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  • 5. Juni 2009 /  Ernährung

    Die Schneckenpost hat es geschafft unsere 20 Kilo Frost-Putenfleisch ganze 4 Tage durch Deutschland zu karren. Frauchen war schon ganz grün im Gesicht, wenn sie an die Ankunft des Pakets dachte. Sie hatte schon Bedenken, dass wir das Postauto schon von weitem riechen würden. Oder das die Polizei schon mit Leichenspürhunden unser Postamt durchsucht hatte. Eek!

    Und dann kam es, das Objekt, dass nicht mehr ganz so fröhlich erwartet wurde.

    Gerochen hat man von außen erst mal nichts, es stand auch nicht in einer Blutlache… Also mutig ran ans Öffnen.

    Frauchen, riecht gut! Mach auf!

    Oh, alles noch gefroren! Kann ich ja jetzt gar nicht sofort essen, das ist aber suboptimal… Smug

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  • 9. Dezember 2008 /  Ernährung

    Sally mag ja ihr Fressili nicht. Schau mal Sally, so sieht mein Fressili heute aus. Lefzenfleisch (mmmmmh!), etwas Karotten, etwas Hirse (nur nicht übertreiben), Mineralien, fertig!. Schön maulwarm zum Frühstück. LECKER!

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  • 3. Dezember 2008 /  Was Hund alles braucht

    Juchu, ein Paket! Frauchen sagt, es ist für mich. Na, dann mach mal auf!

    Wie? Nur Essen? Keine Spieli?

    Jetzt bin ich beleidigt!

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  • 19. November 2008 /  Ernährung

    Ja, so ist es, einen wirklichen Traumjob hab ich gerade. Ich muss Hunde-Futter testen. Für unseren Weihnachtsurlaub suchen wir noch die passenden Menüs für mich, da Frauchen dort kein Fleisch lagern kann und das kochen auch etwas eingeschränkt ist. So hat Frauchen eine Auswahl an Hundemenüs für mich bestellt und ich muss die jetzt testen. :clap_tb:

    futtertest.JPG

    Bisher schmecken sie alle superklasse und ich möchte immer noch gerne einen Nachschlag, aber das ist wohl nicht unbedingt das Allerwichtigste…

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    Frauchen meint: Das Wichtigste ist immer, was hinten raus kommt. Und das ist bisher auch superklasse.

    Aber Fotos davon ersparen wir euch dann doch. :tongue1_tb:

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  • 30. März 2008 /  Ernährung

    Ich liebe Joghurt. Wenn hier jemand einen Joghurt isst, dann fang ich schon an zu tropfen, denn ich bekomme immer den Becher zum Ausschlecken. Deswegen essen die hier ihren Joghurt auch immer ganz flott, damit die Wohnung nicht überschwemmt wird. :smile1_tb:

    Für meine dicke XXL Nase gibt es natürlich auch extra große Joghurt Becher.

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    Ich kann den auch ganz alleine festhalten.

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    Mmmmh, lecker!

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    Als ich den Becher als Nachtisch essen wollte, musste ich ihn abgeben. :sad_tb:

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  • 8. März 2008 /  Ernährung

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    Pansen wird immer Draussen gekocht, keine Ahnung warum, riecht das doch so herrlich.

    Ich bewache natürlich die ganze Zeit den Topf , und ab und an erinnere ich Frauchen auch nachdrücklich daran, dass man da mal nachschauen muss, ob es schon fertig ist. Diesen verzweifelten Blick, den ich dafür dann aufsetze, müsste sie doch mal dokumentieren. Obwohl sie meint, diese Eindringlichkeit mit der ich sie dann anschaue, die kann man nur spüren aber nicht fotografieren.

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  • 31. Januar 2008 /  Dies und Das, Hunde-Freunde

    So, jetzt sind alle Promi-Hunde im DJ-Dschungelcamp eingetroffen.

    Die Aufgaben werden gerade unter den teilnehmenden Hunde-Promis verteilt. Ich habe mich fürs kochen einteilen lassen, denn da bin ich fit.

    Hab ich gleich mal meine mitgenommenen Vorräte (sicher ist sicher) durchgeschaut und den heutigen Menueplan erstellt.

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    Zum Frühstück gibt es heute rohes Pferdefleisch mit Nudeln:

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    Zum Abendessen gibt es Huhn mit Karotten:

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    Mahlzeit!

    Die neuesten Nachrichten zum Dschungelcamp taufrisch bei Nouki.

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